Wheyprotein

Wheyprotein oder auch Lactalbumin/Molkenprotein hat mit 104 die höchste biologische Wertigkeit.
Molke entsteht als Abfallprodukt bei der Käseherstellung. Das Molkeneiweiß muss noch weiterverarbeitet werden um ein möglichst reines Eiweiß zu erhalten und den hohen Milchzuckeranteil zu senken. Die einfachste Form ist das Wheyproteinkonzentrat mit einem Eiweißanteil von 75-85% und einem Kohlenhydratanteil (Lactose) von 3-6% ausserdem enthält es 3-4% Fett.
Qualitativ besser ist das Wheyproteinisolat mit einem Eiweißanteil von etwa 90% und einem Kohlenhydrat- und Fettanteil von unter 1%

Neben der hohen biologischen Wertigkeit besitzt Whey Protein einen hohen Anteil von BCAAs was besonders wichtig für die Regenerationsphase ist.


Ideal für die Proteinversorgung unmittelbar nach dem Training sowie morgens direkt nach dem Aufstehen.


Wheyproteinisolat

Ein hochreines Molkenprotein mit einem Eiweißanteil von 90% und einem Fett- und Milchzuckergehalt von unter 1%. Es verursacht aufgrund seines niedrigen Milchzuckergehaltes sehr selten Verdauungsprobleme.
Zur Herstellung von Whey Isolat gibt es 2 unterschiedlichen Verfahren:

1. Ionenaustausch Verfahren (ion-exchanged whey protein)

Bei dem mit Chemikalien die elektrische Ladung des Proteins verändert wird, wodurch es an spezielle Harze an einem Reaktionsbehälter bindet, wodurch es von den anderen Bestandteilen der Molke abgetrennt werden kann

2. Mikrofiltrationsverfahren (microfiltered whey protein)
Hierbei erfolgt die Abtrennung des Wheyproteins mit Hife von Keramikfiltern ohne Einsatz von Chemikalien. Durch die schonende Verarbeitung bleiben zahlreiche natürliche Eiweissbestandteile erhalten. Z.B. Lactalbumin und Glycomakropeptid, die die Verdauung und Resorption vieler Mineralstoffe verbessern und das Immunsystem schützen. Ausserdem weist es einen höheren Calcium und einen niedrigeren Natriumgehalt auf, was wichtig für Wettkampfathleten in der Endphase der Vorbereitung ist.

 

Text und Bilder: Copyright Achim Hahn Sportnahrung-kwax